Mascarello
La Morra  

Das Dorf
Das historische Zentrum von La Morra liegt auf einem Hügel an dem Punkt, wo in früheren Zeiten eine Burg stand. Heute ist die Burg komplett verschwunden, ihre einzige Spur findet sich im Fundament des Stadtturmes, der in seiner heutigen Form 1720 erbaut wurde. Am selben Platz liegen zwei religiöse Gebäude außerdem sind abgesehen von einigen Privathäusern spätmittelalterlichen Ursprungs und aus dem 18. Jahrhundert noch die Bastionen der mittelalterlichen Stadtmauer von Bedeutung. Sie umgaben die Burg und im Laufe der Jahrhunderte beeinflussten sie die urbanistische Entwicklung des Ortes.
An der Straße nach Grinzane Cavour liegt auf halber Höhe die Abtei der Annunziata, ein altes Kloster, wo vor allem der Glockenturm aus dem 13. und 14. Jahrhundert interessant ist.
Die Altstadt von La Morra liegt in wunderbarer Panoramalage auf einem der vielen Hügel der Langhe, ihre Aufbau in Form eines Fächers entspricht grundsätzliche noch der mittelalterliche Anlage.
Wahrscheinlich gehen die ersten Siedlungen bis weit in die Vorzeit zurück, die Tradition spricht von einer bedeutenden Entwicklung während des römischen Reiches. Der Name „Villa Mure“ wird zum ersten Mal zu Beginn des 13. Jahrhunderts dokumentarisch erwähnt.
Im folgenden Jahrhundert wurde das Lehen von den Falletti erworben und 1631 ging es mit dem Frieden von Cherasco in den Herrschaftsbereich der Savoyer über.

La Morra
Sehenswürdigkeiten

Piazza Castello: der Schlossplatz mit einem beeindruckenden Ausblick auf die Langhe. Am Platz liegen der Glockenturm (1710), eine Bronzestatue des Italienischen Weinbauern (A. Munciguerra 1972), die Marmorbüste von Giuseppe Gabetti (Komponist des Königsmarsches) und das berühmte Restaurant Belvedere.
Ein erst vor kurzem eingeweihter Weg verbindet den Platz mit der Straße der Bastionen.

Pfarrkirche San Martino:
Barockkirche von Michelangelo Garove (1699).

Kirche der Bruderschaft San Rocco (1749)

Kirche der Bruderschaft San Sebastiano (1700)

Bastionen: Stadtmauer mittelalterlichen Ursprungs mit ansprechendem Spazierweg und einem unvergleichlichen Ausblick auf die Weinberge.

Die Kapelle des Barolo: eine kleine Feldkapelle, die von zwei zeitgenössischen Künstlern restauriert wurde: vom Amerikaner Sol Le Witt und dem Engländer David Tremlett (die Kapelle liegt im Ortsteil Brunate).

Wanderweg des Barolo: Ausgangspunkt vor der Cantina Comunale, 14 km sowohl zum Wandern wie auch fürs Mountainbike geeignet.
Es ist alles ausgeschildert, eine detaillierte Karte ist erhältlich.

Ehemaliges Benediktinerkloster San Martino di Marcenasco: 15. Jahrhundert. Im Inneren römische Ausgrabungen.

Mulino Sobrino: Steinmühle mit Mehlproduktion aus Mais und Korn.

Cappella del Barolo

 

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